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Seitenschutz
Schützen Sie Seiten mit einem Passwort oder einer E-Mail-Whitelist. Legen Sie die Entsperrdauer fest, passen Sie den Sperrbildschirm an und sichern Sie auch Navigationselemente.
Was ist Seitenschutz?
Mit dem Seitenschutz beschränken Sie den Zugang zu bestimmten Seiten Ihrer Website. Besucher müssen erst ein Passwort eingeben oder ihre E-Mail-Adresse angeben, bevor sie den Inhalt sehen können.
Der Schutz funktioniert auf Seitenebene: Jede Seite kann einzeln mit einem eigenen Passwort oder einer E-Mail-Whitelist geschützt werden. Außerdem können Sie Navigationselemente als geschützt markieren, damit Besucher sofort sehen, dass bestimmte Inhalte eingeschränkt sind.
Geeignet für: Mitgliederbereiche, interne Dokumente, kundenspezifische Inhalte, Beta-Seiten oder exklusive Angebote.
Eine Seite mit Passwort schützen
So richten Sie den Passwortschutz ein:
1. Gehen Sie im Seitenmenü zu Seiten
2. Klicken Sie auf die Seite, die Sie schützen möchten
3. Scrollen Sie zum Bereich "Seitenschutz" am Ende der Seiten-Detailseite
4. Aktivieren Sie den Schalter "Seite schützen"
5. Wählen Sie den Typ: "Passwort"
6. Geben Sie ein Passwort ein und klicken Sie auf "Passwort speichern"
7. Legen Sie die Entsperrdauer fest (z. B. 24 Stunden)
8. Optional: Passen Sie Überschrift und Beschreibung des Sperrbildschirms an
9. Klicken Sie oben auf Speichern
10. Veröffentlichen Sie die Seite über den Page Editor
Das Passwort wird sicher gehasht gespeichert — das Original kann nicht zurückgelesen werden.
Tipps
- Verwenden Sie ein starkes Passwort: mindestens 8 Zeichen mit Buchstaben, Zahlen und Symbolen.
- Teilen Sie das Passwort über einen sicheren Kanal mit (nicht in derselben E-Mail wie den Link).
Schutz mit E-Mail-Whitelist
Mit einer E-Mail-Whitelist gewähren Sie bestimmten E-Mail-Adressen Zugang:
1. Gehen Sie im Seitenmenü zu Seiten
2. Klicken Sie auf die Seite, die Sie schützen möchten
3. Scrollen Sie zum Bereich "Seitenschutz" am Ende
4. Aktivieren Sie den Schalter "Seite schützen"
5. Wählen Sie den Typ: "E-Mail-Whitelist"
6. Geben Sie die erlaubten E-Mail-Adressen ein (eine pro Zeile)
7. Legen Sie die Entsperrdauer fest
8. Klicken Sie auf Speichern und veröffentlichen Sie die Seite
Besucher geben ihre E-Mail-Adresse auf dem Sperrbildschirm ein. Nur Adressen auf der Whitelist erhalten Zugang.
Tipps
- E-Mail-Adressen sind nicht groß-/kleinschreibungsempfindlich — test@example.com und Test@Example.com werden gleich behandelt.
- Sie können die Whitelist jederzeit erweitern oder verkleinern.
Entsperrdauer festlegen
Die Entsperrdauer bestimmt, wie lange ein Besucher nach dem Entsperren Zugang behält:
• Sitzung — bis der Browser geschlossen wird
• 1 Stunde — kurzer Zugang
• 8 Stunden — Arbeitstag
• 24 Stunden — ein Tag
• 7 Tage — eine Woche
• 30 Tage — ein Monat
Nach Ablauf der Sitzung muss der Besucher erneut das Passwort eingeben oder seine E-Mail-Adresse bestätigen.
Tipps
- Verwenden Sie Sitzung für sensible Inhalte, die nicht gecacht werden sollen.
- Für wiederkehrende Besucher sind 7 oder 30 Tage praktisch.
Was sieht der Besucher?
Wenn ein Besucher eine geschützte Seite öffnet, sieht er einen Sperrbildschirm:
• Eine Überschrift (Standard: Geschützter Bereich)
• Eine optionale Beschreibung
• Ein Eingabefeld für Passwort oder E-Mail-Adresse
• Eine Schaltfläche Zugang erhalten
Bei einem korrekten Passwort oder einer gültigen E-Mail wird der Seiteninhalt sofort angezeigt. Bei einem falschen Passwort oder einer unbekannten E-Mail erscheint eine Fehlermeldung.
Nach 5 fehlgeschlagenen Versuchen innerhalb von 15 Minuten wird der Besucher vorübergehend gesperrt (Rate Limiting).
Sicherheit im Hintergrund
Der Seitenschutz verwendet mehrere Sicherheitsebenen:
• Passwörter werden mit bcrypt gehasht — das Original wird nie gespeichert
• Sitzungen werden mit HMAC-SHA256-Tokens gesichert
• Rate Limiting: maximal 5 Versuche pro 15 Minuten pro IP-Adresse und Seite
• Sitzungen sind an eine bestimmte Seite gebunden — ein Token für Seite A funktioniert nicht auf Seite B
• IP-Adressen werden gehasht gespeichert — niemals im Klartext
• Secrets (Passwort-Hashes, E-Mail-Whitelists) werden nie an den Browser gesendet
Best Practices
Tipps für optimale Sicherheit:
• Verwenden Sie starke Passwörter (mindestens 12 Zeichen, Mischung aus Buchstaben, Zahlen, Symbolen)
• Beschränken Sie E-Mail-Whitelists auf die notwendigen Adressen
• Wählen Sie eine kurze Entsperrdauer für sensible Inhalte
• Ändern Sie Passwörter regelmäßig
• Verwenden Sie die E-Mail-Whitelist für Inhalte, die pro Person nachverfolgt werden müssen
• Kombinieren Sie mit HTTPS (Standard auf allen Seiten) für End-to-End-Verschlüsselung
Tipps
- Entfernen Sie E-Mail-Adressen von der Whitelist, wenn jemand keinen Zugang mehr benötigt.
Einschränkungen
Seitenschutz bietet effektive Zugriffskontrolle, ist aber kein DRM-System:
• Ein Besucher mit dem richtigen Passwort kann den Inhalt kopieren oder einen Screenshot machen
• E-Mail-Verifizierung ist keine Identitätsprüfung — sie bestätigt nur, dass die E-Mail-Adresse auf der Whitelist steht
• Der Schutz ist für ehrliche Benutzer gedacht, nicht gegen entschlossene Angreifer mit technischem Wissen
Für maximale Sicherheit: Kombinieren Sie mit kurzer Entsperrdauer und regelmäßigen Passwortänderungen.
Audit-Log
Jeder Zugriffsversuch auf eine geschützte Seite wird automatisch protokolliert.
Audit-Log anzeigen:
1. Klicken Sie auf "Sicherheitsprotokoll" im Seitenmenü (nur für Admins sichtbar)
2. Nutzen Sie die Filter, um nach Seite, Ergebnis oder Zeitraum zu suchen
Für jeden Eintrag sehen Sie:
• Seite (Slug)
• Ergebnis: erfolgreich, fehlgeschlagen oder Rate Limited
• Schutztyp: Passwort oder E-Mail-Whitelist
• Zeitstempel
• Anonymisierter IP-Hash (keine persönlichen Daten — DSGVO-konform)
Protokolle werden 90 Tage aufbewahrt und danach automatisch bereinigt.
Tipps
- Viele fehlgeschlagene Versuche können auf einen Brute-Force-Angriff hinweisen — erwägen Sie, das Passwort zu ändern.
- Klicken Sie auf ein Seiten-Badge unten im Sicherheitsprotokoll, um schnell nach dieser Seite zu filtern.